BRUSTIMPLANTATE ENTFERNEN BEISPIELE
Brustimplantate entfernen – aktuelle Beispiele
Der Weg zurück zu sich selbst: Gesundheit und Ästhetik nach der Explantation
Die Entscheidung, Brustimplantate entfernen zu lassen, ist für viele Frauen mit großen Hoffnungen auf körperliche Genesung, aber auch mit ästhetischen Sorgen verbunden. Die Angst, nach der Operation unter einem massiven Volumenverlust oder einer unvorteilhaften Brustform zu leiden, hält viele Betroffene lange von diesem wichtigen Schritt zurück.
Wir möchten Ihnen diese Angst nehmen.
In unserer Praxis betrachten wir die Explantation nicht nur als medizinische Notwendigkeit zur Behandlung von Breast Implant Illness (BII) oder Kapselfibrosen, sondern immer auch als ästhetische Rekonstruktion. Unsere Erfahrung zeigt: Ein gesundes Körpergefühl und eine schöne, natürliche Brustform schließen sich nicht aus.
Anhand der folgenden Fallbeispiele möchten wir Ihnen zeigen, was moderne chirurgische Techniken wie die En-bloc-Entfernung kombiniert mit einer Glanduladuplikatur (Eigengewebs-Neuformung) oder einer straffenden Korrektur bewirken können:
- Systemische Heilung: Wie chronische Beschwerden und Schmerzen oft unmittelbar nach dem Eingriff abklingen.
- Ästhetische Souveränität: Wie wir durch geschickte Neuformung des eigenen Gewebes ein harmonisches, weibliches Erscheinungsbild wiederherstellen – ganz ohne Fremdkörper.
Lassen Sie sich von den Geschichten unserer Patientinnen inspirieren, die den Mut zur Veränderung gefunden haben und heute nicht nur gesünder, sondern auch wieder glücklich mit ihrem Spiegelbild sind.
Fallbeispiel: Ganzheitliche Genesung nach En-bloc-Entfernung
Ausgangslage:
Vier Jahre nach einer Brustvergrößerung (360 cc) litt die Patientin unter massiven gesundheitlichen Einschränkungen. Neben lokalen Schmerzen durch eine beidseitige Kapselfibrose (Baker III) traten systemische Symptome wie Haarausfall, Panikattacken und chronische Erschöpfung (Fatigue) auf.
Der Eingriff:
Durchführung einer totalen, kompletten En-bloc-Kapsulektomie. Hierbei wird das Implantat mitsamt der umschließenden Gewebekapsel als Ganzes entfernt. Zur Formgebung erfolgte eine Glanduladuplikatur (Eigengewebs-Neuformung).
Das Ergebnis:
Bereits kurz nach dem Eingriff waren alle systemischen Beschwerden rückläufig. Die Patientin ist heute schmerzfrei und hat ihre volle Vitalität zurückgewonnen.
Langfristige Entlastung durch En-bloc-Kapsulektomie
Ausgangslage:
Zwölf Jahre nach einer Brustvergrößerung mit 260 cc Implantaten berichtete die Patientin über eine zunehmende gesundheitliche Verschlechterung. Neben schmerzhaften lokalen Veränderungen durch eine beidseitige Kapselfibrose (Grad Baker III) traten komplexe systemische Symptome auf: Ausgeprägter „Brain Fog“, Konzentrationsstörungen, chronische Erschöpfung sowie Hauttrockenheit und ein diagnostiziertes Leaky-Gut-Syndrom belasteten den Alltag der Patientin massiv.
Der Eingriff:
Um eine vollständige Sanierung des Gewebes zu gewährleisten, wurde eine totale, komplette En-bloc-Kapsulektomie durchgeführt. Dabei werden die Implantate mitsamt der intakten, umschließenden Gewebekapsel als Einheit entfernt, um jeglichen Kontakt von Kapselrückständen mit dem Körper zu vermeiden. Zur ästhetischen Wiederherstellung der Brustform ohne Fremdkörper wurde zeitgleich eine Glanduladuplikatur (Formung aus vorhandenem Eigengewebe) vorgenommen.
Das Ergebnis:
Der Behandlungserfolg war unmittelbar spürbar. Alle systemischen Beschwerden, einschließlich der kognitiven Einschränkungen und der Erschöpfung, sind seither rückläufig. Die Patientin ist heute schmerzfrei und profitiert von einer deutlich gesteigerten Lebensqualität und Vitalität.
Umfassende Regeneration – En-bloc-Resektion mit ästhetischer Formung
Ausgangslage:
Acht Jahre nach einer Brustvergrößerung (280 cc) entwickelte die Patientin eine beidseitige Kapselfibrose (Baker III). Die Beschwerden beschränkten sich jedoch nicht nur auf die Brust: Neben chronischen Schmerzen und ausgeprägter Erschöpfung litt die Patientin unter neuropathischen Beschwerden in beiden Armen, die ihre Bewegungsfreiheit und Lebensqualität stark einschränkten..
Der Eingriff:
Es erfolgte eine totale, komplette En-bloc-Kapsulektomie, bei der das Implantat mitsamt der intakten Kapsel entfernt wurde. Um ein optimales ästhetisches Resultat nach der Entfernung zu erzielen, wurde der Eingriff mit einer Glanduladuplikatur zur Eigengewebe-Neuformung sowie einer periareolären Straffung kombiniert. Dieser kombinierte Ansatz ermöglicht eine harmonische Brustform bei gleichzeitigem Verzicht auf neue Fremdkörper.
Das Ergebnis:
Der Eingriff führte zu einer vollständigen Genesung. Besonders hervorzuheben ist, dass auch die neuropathischen Beschwerden in den Armen sowie die chronische Erschöpfung komplett rückläufig sind. Die Patientin ist heute vollkommen schmerzfrei und verfügt über ein natürliches, gestrafftes Erscheinungsbild der Brust.
Die Aufnahme des Präparats zeigt deutlich das implantierte Kapsel-Ensemble, an dem die alte, nicht vom Körper abgebaute Gewebekapsel noch vollständig anhaftet und die Notwendigkeit einer totalen Kapsulektomie unterstreicht.
Komplexsanierung – Heilungserfolg bei chronischen Entzündungen
Ausgangslage:
Nach einer Erstimplantation vor 16 Jahren (280 cc) wurde bei dieser Patientin vor zwei Jahren aufgrund einer Kapselfibrose lediglich ein Implantatwechsel auf 420 cc vorgenommen – jedoch ohne die alte Gewebekapsel zu entfernen. In der Folge verschlechterte sich der Zustand dramatisch: Neben einer erneuten beidseitigen Kapselfibrose (Baker III) entwickelte die Patientin schwere systemische Entzündungen. Das Krankheitsbild umfasste Weichteil- und Gelenkrheuma, Fibromyalgie sowie therapierefraktäre (behandlungsresistente) Gelenkentzündungen, begleitet von chronischer Erschöpfung und Konzentrationsstörungen.
Der Eingriff:
Die chirurgische Herausforderung bestand darin, nicht nur die aktuellen Implantate, sondern auch die massiven Rückstände der alten Kapseln vollständig zu sanieren. Es wurde eine totale, komplette En-bloc-Kapsulektomie durchgeführt. Das OP-Präparat bestätigte den Befund: Die alte Kapsel war noch vollständig vorhanden und fest mit dem Gewebe verwachsen. Zur Rekonstruktion wurde eine Glanduladuplikatur in Kombination mit einer periareolären Straffung vorgenommen, um der Brust auch ohne Implantate eine ästhetische Form zu geben.
Das Ergebnis:
Dieser Fall zeigt eindrucksvoll die Bedeutung der vollständigen Kapselentfernung: Unmittelbar nach der Sanierung waren alle Beschwerden – insbesondere die progredienten Gelenkentzündungen und rheumatischen Symptome – komplett rückläufig. Die Patientin ist heute schmerzfrei und hat ihre volle körperliche Belastbarkeit zurückgewonnen.
Soforthilfe bei Implantatruptur und schwerer Kapselfibrose
Ausgangslage:
Bereits zwei Jahre nach ihrer Brustvergrößerung (340 cc) litt die Patientin unter massiven Schmerzen, die insbesondere auf der rechten Seite unerträglich wurden. Diagnostiziert wurde eine fortgeschrittene Kapselfibrose (links Baker III, rechts Baker IV). Zusätzlich zum lokalen Schmerzgeschehen traten systemische Symptome wie chronische Erschöpfung und Konzentrationsstörungen auf, die den Alltag der Patientin stark beeinträchtigten.
Der Eingriff:
Während der Operation bestätigte sich der Verdacht: Das rechte Implantat war bereits rupturiert (gerissen). Durch eine präzise, totale En-bloc-Kapsulektomie konnte das defekte Implantat sicher mitsamt der schützenden Kapsel entfernt werden, sodass kein Silikon in das umliegende Gewebe gelangte. Um trotz der Entfernung ein ästhetisch ansprechendes und stabiles Ergebnis zu erzielen, erfolgte eine Glanduladuplikatur sowie eine periareoläre Straffung.
Das Ergebnis:
Die Entscheidung zur vollständigen Entfernung führte zur sofortigen Entlastung des Körpers. Sämtliche Beschwerden – sowohl die lokalen Schmerzen als auch die Erschöpfungssymptome – sind komplett rückläufig. Die Patientin ist heute schmerzfrei und genießt ihr neues Körpergefühl ohne die Belastung durch defekte Fremdkörper.